Füreinander da sein
In der WG mit Demenzkranken
Der Amerikaner Christopher Olsen studiert in Berlin. Dort trifft sich der 24-Jährige regelmäßig mit zwei Damen, die weit älter sind als er. Dass sie sich seinen Namen nicht merken können, stört ihn nicht. Er ist gerne in der WG für demenzkranke Menschen. Sie ist für den Ehrenamtlichen zur zweiten Familie geworden.
Wir sind es wert - vom Wert der Pflege
Das Thema Pflege nimmt noch zu wenig Platz in der Gesellschaft ein, meinen 71 Prozent der Befragten in Deutschland. Vor diesem Hintergrund hatte die Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen am 12. Mai, dem Internationalen Tag der Pflegenden, zu Diskussionsrunden auf dem Berliner Schlossplatz eingeladen. Schließlich sollte 2011, politisch gesehen, das Jahr der Pflege werden. „Pflege in guter Gesellschaft“ hieß das Motto der EAF-Veranstaltung. Denn alle modernen Gesellschaften stehen vor der Aufgabe, einen guten Platz für immer mehr Ältere, auch pflegebedürftige Menschen zu finden, so die EAF. Wer den Einladungsflyer aufklappte, fand einen hübschen Lehnstuhl, ein Symbol für die Aufforderung, denen, die Pflege brauchen, und denen, die pflegen, mehr Platz zu geben. Aber auch eine Einladung, sich diesen Platz zu nehmen, in die Öffentlichkeit zu gehen und mit zu diskutieren. mehr...
Das Jahresthema 2012: Mit allen Generationen
Jede Gesellschaft steht in ihrer Zeit vor neuen Herausforderungen. Sie zu bewältigen, ist immer eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Je komplexer und vielfältiger menschliches Miteinander ist, desto mehr Engagement verlangt der Ausgleich zwischen Chancen und Risiken, Bedürfnissen und Möglichkeiten. Dabei wird schnell deutlich, wie sehr der Mensch ein soziales Wesen ist. Nur im Miteinander kann Leben überhaupt entstehen und sich entfalten. Kein Mensch vermag alles, was zum Leben nötig ist, selbst zu gestalten.
Infoabend wellcome
Für Interssierte an einer ehrenamtlichen Tätigkeit bei wellcome. Wellcome-Ehrenamtliche leisten praktische Hilfe für Familien nach der Geburt.
"Nur nicht stolpern!" - Sturzvorbeugung im Alter
Die Hilfe von ehrenamtlich Mitarbeitenden ist ein wichtiger Beitrag für die intensive Betreuung älterer Patienten in der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus. Tätigkeitsfelder sind z.B. Spaziergänge im Park, Besorgungen für Erkrankte oder die Betreuung der Patientenbücherei. Der Nachmittag informiert über Möglichkeiten des Engagements in der Klinik. Wissenswertes zum Thema Sturzvorbeugung bei älteren Menschen unter dem Titel „Nur nicht stolpern“ rundet den Nachmittag ab.
Palliative Lebenskultur
Prof. Dr. Hahn, Leitender Arzt der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus in Tübingen, erläutert das 2007 ins Leben gerufene Projekt „Palliative
Lebenskultur“. Durch ein multidisziplinäres Team wird durch Schmerztherapie und seelsorgerliche Begleitung eine hohe Lebensqualität gerade auch am Lebensende angestrebt. Ein Angebot in Kooperation mit dem „Nachmittag für Ältere“ .
Migration braucht Integration – Interkultureller Begegnungstag älterer Menschen
Integration darf nicht letztlich ein gesellschaftlich-ökonomisches Kalkül sein, sondern ist auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes ein hohes Gut. Denn jede Biographie – ob alt oder jung – ist eine kulturelle und gesellschaftliche Bereicherung.
Kochkurs für Frauen und Männer mit Produkten der „Bürener Speisekammer“
Sozial benachteiligten Menschen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, ist ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung ihres Selbstwergefühls – das bedeutet hier konkret, ihnen zu helfen, mit dem, was ihnen die Caritas „Speisekammer“ bietet, möglichst gut leben zu können.
Landrat Müller und Paderborner Politiker kochen mit Produkten der „Paderborner Tafel“ für sozial Bedürftige
Politiker entscheiden über Regelsätze von Menschen, die ALG II erhalten, ohne jedoch deren konkrete Realität hinreichend zu kennen. Im Kontakt mit ihnen besteht die Chance, neue Einsichten zu gewinnen und soziale Notwendigkeiten real zu erfassen. Ein Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit.
Engagiert für das Leben – Einsatz mit Gewinn
Gemein- und Vereinswesen werden durch das ehrenamtliche Engagement und Handeln jedes einzelnen Menschen geprägt. Motivation und Gewinn lassen sich in der Vielfalt beschreiben. Kann das ehrenamtliche Tun auch in der Nachfolge von Jesus Christus gesehen werden und leiten die biblischen Werke der Barmherzigkeit auch das gesellschaftliche Handeln?
