Als deutscher Arzt in Ruanda - Vortrag
Der ehrenamtliche Einsatz von Dr. Klaus Trillsch - Lichtbilder Vortrag
Ruanda ist ein kleines und sehr armes Land im Innern Afrikas. Negativ bekannt geworden ist es 1994, als durch einen furchtbaren Genozid etwa eine Million Menschen innerhalb weniger Wochen umgebracht worden waren. Inzwischen hat sich das Land davon einigermaßen erholt, leidet aber weiter unter einer unzureichenden Infrastruktur. Das Institut St. Bonifatius in Detmold unterhält mit seinen Mitarbeiterinnen eine Menge gemeinnütziger Projekte in Europa, Guatemala, Kongo und auch Ruanda. Unter anderem wird seit 1995 von Dr. med. Uta Düll das Centre de Santé in Gikonko im Süden Ruandas geleitet. Mit einigen Helfern versorgt sie dort die Menschen medizinisch, oft unentgeltlich. Sie ist "Mädchen für alles": Chirurgin, Internistin, Geburtshelferin, Seelsorgerin, Gärtnerin, Hauswirtschaftsleiterin und Oberin ihrer Kongregation.
Seit einigen Jahren besucht Dr. med. Klaus Trillsch, Oberarzt an der Frauenklinik des Franziskus Hospitals Bielefeld, für zwei bis drei Wochen diese hervorragende Gesundheitseinrichtung, um mit Rat und Tat Frau Dr. Düll bei Ihrer Arbeit zu unterstützen. Es werden in dieser Zeit überwiegend schwierige gynäkologische Erkrankungen behandelt. Dabei ist sich Dr. Trillsch durchaus bewusst, dass sein ehrenamtlicher Beitrag nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein des vielfältigen Elends in Ruanda sein kann. Über seine Tätigkeit, besonders aber von der Arbeit der Frau Dr. Uta Düll im Centre de Santé in Gikonko wird Dr. Trillsch berichten.
Der Eintritt ist kostenlos - um eine Spende für Frau Dr. Düll wird freundlich gebeten!
Info: KBS Bielefeld, Hans-Christoph Matuschek
Telefon: 0521 - 52 81 520
E-Mail: info@kbs-bielefeld.de
