Infomaterial

Stichworte

Die Woche für das Leben findet im Jahr 2015 vom 18. bis zum 25. April statt.
Das Thema lautet: „Sterben in Würde“. 

Grundsatzbeiträge

In Würde leben bis zuletzt

In Würde leben bis zuletzt Prof. Dr. Gerhard Höver, Bonn Im Jahre 2010 starteten die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, der Deutsche Hospiz- und Palliativverband und die Bundesärztekammer im Rahmen einer großen internationalen Initiative zur Weiterentwicklung der hospizlich-palliativmedizinischen Versorgung den sog. Charta-Prozess; es handelt sich um eine Bürgerbewegung, die sich den gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen zur Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen stellen will und ihr Selbstverständnis unter klarer Ablehnung aller Formen aktiver Sterbehilfe in der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ zum Ausdruck gebracht hat.

mehr

Wir sind es wert - vom Wert der Pflege

 

Das Thema Pflege nimmt noch zu wenig Platz in der Gesellschaft ein, meinen 71 Prozent der Befragten in Deutschland. Vor diesem Hintergrund hatte die Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen am 12. Mai, dem Internationalen Tag der Pflegenden, zu Diskussionsrunden auf dem Berliner Schlossplatz eingeladen. Schließlich sollte 2011, politisch gesehen, das Jahr der Pflege werden. „Pflege in guter Gesellschaft“ hieß das Motto der EAF-Veranstaltung. Denn alle modernen Gesellschaften stehen vor der Aufgabe, einen guten Platz für immer mehr Ältere, auch pflegebedürftige Menschen zu finden, so die EAF. Wer den Einladungsflyer aufklappte, fand einen hübschen Lehnstuhl, ein Symbol für die Aufforderung, denen, die Pflege brauchen, und denen, die pflegen, mehr Platz zu geben. Aber auch eine Einladung, sich diesen Platz zu nehmen, in die Öffentlichkeit zu gehen und mit zu diskutieren. mehr...

Wenn nicht hier, wo sonst?

 

Unser Vorteil ist die Armut. Sie ist Last und Segen zugleich. Last, weil unser Viertel eines mit Erneuerungsbedarf ist. Früher ein Arbeiterviertel, ist es heute betroffen vom Wegfall vieler Industriearbeitsplätze. Viele Menschen mit Migrationshintergrund sind zugezogen. Der Anteil der Kinder mit einem solchen Hintergrund liegt bei 76,4 Prozent. Viele Menschen finden keine Arbeit, leider besonders viele mit Migrationshintergrund. Große Sorgen machen uns die jungen Menschen in Haupt- und Förderschule; der Übergang in Beruf oder Arbeit ist sehr schwierig. So haben wir Bewerberbücher erfunden. Jeweils 50 oder 60 Schülerinnen und Schüler einer oder mehrerer Schulen stellen sich gemeinsam mit ihren Profilen vor, jeder auf einer Seite auch mit einem professionellen Foto. mehr